Kantorei Zeggerteum

Unter der Obhut der Kantorei und Stiftung Zeggerteum steht das gesamte Musikleben der Pfarrei. Unsere grundlegende und wichtigste Aufgabe ist die Pflege der während der Gottesdienste ausgeführten Musik, der eine herausragende Bedeutung zukommt. Darüber hinaus organisieren wir die regelmäßigen Montagskonzerte sowie den alljährlichen Gottesdienst der Neun Lesungen und Weihnachtslieder, den Geburtstag J.S. Bachs und den Festtag der Musiker. Informationen zu diesen außergewöhnlichen Ereignissen finden Sie auf eigenen Seiten. Einen besonderen Aspekt unserer Arbeit stellt die Pflege des Gedenkens unseres Namenspatrons Gerhard Zeggert dar, des bedeutenden Kantors der Gemeinde, der sich mit unvergleichlichen Verdiensten in die Geschichte unserer Stadt eingetragen hat.

Tomasz Kmita-Skarsgård

Musikdirektor

WAS GIBT ES NEUES?

Regelmäßige Ereignisse

MONTAGSKONZERTE

Im Jahr 1923 wurde Gerhard Zeggert Kantor der Maria Magdalena-Gemeinde in Breslau und begann gleichzeitig sowohl in der Haupt- als auch in der Filialkirche St. Christophori die Montagskonzerte zu veranstalten, die der Aufführung von Kammer- und Chormusik gewidmet waren. Zeggert veranstaltete diesen Zyklus, bis er Breslau im Jahr 1945 verließ. 2013 beschlossen wir, mit Konzerten am ersten Montag des Monats diesen Brauch wieder einzuführen.

GEBURTSTAG VON J.S. BACH

Alljährlich feiern wir am 21. März in besonderer Art und Weise den Geburtstag J.S. Bachs. Das Zeggerteum veranstaltet an diesem Tag in der St. Christophori-Kirche eine außergewöhnliche Darbietung. Wir versetzen uns zurück in die Zeit des XVIII. Jh., um eine historische lutherische Liturgie zu feiern, wie sie damals jeden Sonntag zahlreiche Leipziger Bürger erlebten. Der Geistliche ist in die damals üblichen Gewänder gekleidet und einige der Gebete werden auf Latein gesprochen. Vor der Predigt wird eine Bach-Kantate aufgeführt.

FESTTAG DER MUSIKER

Am 22. November eines jeden Jahres erinnern wir uns des Lebens und des Glaubenszeugnisses der römischen Cecilia, einer frühchristlichen Märtyrerin, die traditionell mit der Kirchenmusik in Verbindung gebracht wird. Die Geschichte des Festtags der Musiker nahm ihren Anfang im Jahr 2008, als er erstmalig mit einer Frühmette im Kreise von Organisten gefeiert wurde. 2010 nahm der Gottesdienst seine gegenwärtige Form an: die ökumenische Liturgie des Wortes in Verbindung mit reicher Ausgestaltung durch Instrumental- (Orgel, Blasinstrumente und Pauken) als auch Vokalmusik.

DER GOTTESDIENST DER NEUN LESUNGEN UND WEIHNACHTSLIEDER

Diese aus England stammende Gottesdienstform ist dem Gedenken der Geburt unseres Herrn im Zusammenhang mit der Schöpfung und Erlösung der Welt gewidmet. Ausgewählte Lesungen der Heiligen Schrift führen uns – so die Worte des Eingangsgebetes – “von den ersten Tagen unseres Ungehorsams bis hin zum Ruhm unseres Heilands”. Während der liturgischen Feier, die alljährlich am ersten Freitag im Januar in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche gefeiert wird, singt der Chor der Medizinischen Universität Breslau.