Gemeindeversammlung

Text von Marcin M. Pawlas

Nach dem Gottesdienst am Sonntag, dem 7. Februar, fand die Gemeindeversammlung, also die Legislative der Gemeinde statt. Alle Versammelten wurden von Propst Andrzej Fober begrüßt, der über seinen 20-jährigen Dienst in der Gemeinde berichtete, weiterhin stellte er die Finanzergebnisse für das Wirtschaftsjahr 2020 vor. Die Gemeindeversammlung wurde über Aktivitäten der Gemeinde und über ihre Einnahmen und Ausgaben ausführlich informiert. Ihren Bericht für 2020 erstattete auch die Revisionskommission der Gemeinde.

Nach einer kurzen Pause meldete sich Lidia Podzorska zu Wort und berichtete über die Arbeit der Diakonie in den nicht einfachen Pandemie-Monaten, insbesondere über die Unterstützung der älteren Gemeindemitglieder, geleistete Hilfe und Aktivitäten der Reha- Verleihstation.

Als nächster sprach Tomasz Kmita-Skarsgård, Musikdirektor und Organist der Gemeinde, der die Versammelten über seine Arbeit im vergangenen Jahr informierte. Er berichtete über Veranstaltungen, die wegen der Corona-Krise nicht stattgefunden haben oder nur mit vielen Einschränkungen stattfinden durften. Als große historische Leistung der Gemeinde lobte er das Herausgeben des neuen Gemeinde-Gebetbuches.

Die Gemeindeversammlung hat die Finanzberichte für das Wirtschaftsjahr angenommen und dem Gemeinderat Entlastung erteilt.

Der nächste wichtige Punkt der Agenda war die Vision des Propstes über die Gemeinde nach seinem Eintritt in den Ruhestand. Das Thema rief viele Diskussionen hervor, da es zu keinen Beschlüssen diesbezüglich kam, wurde das Thema auf die nächste Gemeindeversammlung vertagt.

Abschließend stellte Tomasz Kmita-Skarsgård das Dokument: »Das Statut der Seelsorgeeinheiten im Rahmen der evangelischen Gemeinde St. Christophori in Breslau: Die deutschsprachige Seelsorge in Breslau und in Niederschlesien und Diözesiale Seelsorge der Lutherischen Tradition« vor. Das Statut regelt die Wirkungsbereiche, Aktivitäten und Zuständigkeiten beider Seelsorgeeinheiten. Die Versammlung hat den Wortlaut des Dokumentes anerkannt und fasste den Beschluss mit einer Bitte an den Bischof der Diözese das Dokument anzuerkennen und darin beschriebene Seelsorgeeinheiten zu statuieren.

Die Gemeindeversammlung schloss ihre Tagung mit einem Gebet in drei Sprachen ab.

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