Tagesgebet

Ich freute mich über die, die mir sagten:
Lasset uns ziehen zum Hause des Herrn!
Psalm 122,1

Allmächtiger Gott, unser Vater!
Des Himmels Himmel kann Dich nicht begrenzen,
unser Verstand kann Dich in Deinen Taten nicht fassen.
Unsere Herzen sind betrübt, deswegen suchen wir Dich heute verzweifelt.

Darum mit allen Engeln und Erzengeln wollen wir
Deinen heiligen Namen loben und preisen.
Du allein lege unser Gebet zu dem fröhlichem Lied denen bei,
die Dich mit dem ganzen himmlischen Scharen in der Ewigkeit
stets anbeten.

Du erinnerst uns heute in einer besonderen Weise, dass Deine Kirche,
die die Pforten der Hölle nicht
überwinden können, in uns besteht.
Die Kirche Deines Sohnes beginnt bei uns zu Hause, in der Familie.
Stärke Du unseren Glauben, dass der Gang in die Kirche, auch der Weg hin zurück
nach Hause, immer ein Wandeln in Dir und mit Dir ist.
Lass dein Wort reichlich in uns wohnen.

Bewahre in uns die wahre Sehnsucht nach Gemeinschaft
unter Deinem Dach. Stärke unsere Gemeinden und den Orden in der Zeit
der Probe. Schenke uns bald wieder die Freude des Pilgerns mit
anderen Schwestern und Brüdern in Dein Haus. Begleite uns gnädig auf dem
Weg des Leidens und Sterbens Jesu nach Jerusalem, dass wir durch das Leiden, den Tod
und die fröhliche Auferstehung unseres Heilandes auch eines Tages zur Herrlichkeit der Erlösten
erhoben werden können.

Wir bitten Dich um Deinen Segen für alle, die heute in der Not helfen.
Du, Herr der Herren und Arzt der Ärzte, sei anwesend an jedem Krankenbett, an
jedem Sterbebett. Mach uns fähig den Menschen in Not die Frage zu stellen:
Was willst Du, das ich für dich tun soll?

Das alles sagen wir Dir demütig aber fröhlich, durch unseren Herrn Jesus Christus,
Deinen Sohn und unseren Herrn,
der lebt und regiert mit Dir,
in der Einigkeit des Heiligen Geistes, ein Gott,
von Ewigkeit zu Ewigkeit,

Amen!