12. Festtag der Musiker

Text von Tomasz Kmita-Skarsgård

Am 22 November trafen wir uns erneut in der Kirche der Göttlichen Vorsehung um miteinander zu singen, zu beten das Wort Gottes zu hören und zu erleben oder einfach den Menschen zu begegnen. Mir ergeht es bei dem Anlass so dass es Menschen in meinem Bekanntenkreis gibt, die ich nur während des Festtages der Musiker treffe. Es freut mich sehr, dass dieser musikalischer Gottesdienst so wichtig für manche geworden ist, dass sie jedes Jahr dort Präsenz zeigen ohne die Mühe zu scheuen was die Entfernung oder den Vorbereitungsaufwand anbetrifft. Wenn ich an diesen besonderen Gottesdienst denke, sehe ich zugleich welche Entwicklung die Veranstaltung gemacht hat. 2008 oder 2009 war es eher ein Gottesdienst für meine musikbegeisterten Kollegen,, die ich aus dem Internet kannte, heutzutage begeistert und inspiriert der Gottesdienst Hunderte. nicht nur aus evangelischen Kreisen.

Seit 2011 unterstützt uns mit seinem Auftritt der Knabenchor des Nationalen Musikforums unter der Leitung von Malgorzata Podzielny. Nächstes Jahr wenn Gott will, werden wir ein 10 jähriges Jubiläum unserer Zusammenarbeit erleben. Diese Zusammenarbeit ehrt uns, motiviert aber auch verpflichtet, uns noch mehr für gute Leistung anzustrengen.

Es freut mich auch sehr dass der Kantor der Schweidnitzer Friedenskirche Maciej Bator unsere Veranstaltung das zweite Jahr in Folge unterstützte und dieses Mal auch seinen Lehrlingi Jakub Moneta miiteingespannt hat. Die Idee Kirchenmusiker zusammenzubringen ist einer der Entstehungsgründen dieser Veranstaltung. In unserer schnelllebigen Welt ist es oft sehr schwierig die Leute für ein bestimmtes Vorhaben zu begeistern und dann sie zu überzeugen daran teilzunehmen. Bei Malgorzata bin ich erfolgreich, bei Maciej arbeite ich noch daran und ich hoffe noch viele andere Musiker überzeugen zu können.

Wenn ich an weitere Personen denke, die das Fest der Musiker unterstützen, muss ich noch viele weitere Namen nennen: Pfarrer Marcin Sternal kommt jedes Jahr aus dem weit entfernten Brieg, Altbischof Ryszard Bogusz hat uns 2014 die Kirchentür für unsere Veranstaltung geöffnet, Bischof Waldemar Pytel ist der Schirmherr des Festes, Pfarrer Marcin Orawski sorgt für den reibungslosen Ablauf zuerst der Vorbereitungen und dann des Gottesdienstes. Ich denke dabei auch sehr intensiv an Pfarrer Piotr Dębski, der viele Jahre unseren Gottesdienst leitete und jetzt viel Gebet und Kraft Gottes braucht.

Die wichtigsten Teilnehmer des Gottesdienstes sitzen allerdings in den Kirchenbänken und denen gilt ein besonderer Dank.Vielen Dank für Eure Treue und für Euer Interesse, das nicht offensichtlich ist in einer so antagonistisch eingestellten Welt. Ihr seid unser Publikum, das Zeit findet die schöne Musik mit uns zu erleben, die in vielen Gemeinden eher selten vorzufinden ist. Wir wollen allen zeigen, dass es in Polen auch geht Kirchenmusik auf hohem Niveau zu spielen. Wir sehen uns nächstes Jahr Ganz bestimmt!


Fot.: Kamila Sekieta