BAUEN SIE MIT UNS DIE NEUE GERHARD-ZEGGERT-GEDÄCHTNISORGEL

In dem Bewußtsein unserer Verantwortung sowohl der Vergangenheit als auch der Zukunft gegenüber haben wir ein großes und teures Vorhaben eingeleitet: den Neubau einer Orgel. Das alte Hauptinstrument in unserer Kirche ist seit langen in einem sehr schlechten Zustand und das lebendige Wirken einer Gemeinde-Kantorei erfordert Orgeln von leistungsfähiger und guter Qualität. Wir wollen gleichzeitig unser Wirkungsspektrum auf diese Weise um die Ausbildung junger Musiker erweitern. Die Verbindung dieser drei Anforderungen an das entstehende Instrument, also seine Nutzung während der Liturgie, im Konzert sowie als Lehrinstrument ist für uns besonders wichtig. Die genaue Beschreibung des Orgelentwurfes können Sie im weiteren Verlauf dieser Seite lesen.

Wir wünschen uns, dass jeder, der unser Projekt des Orgelneubaus finanziell unterstützt, daran seinen realen Anteil hat – deshalb ermöglichen wir die Spende ganz konkreter Orgelpfeifen, die dann den Namen ihrer Spender tragen. Die Stiftung Zeggerteum informiert Sie freundlich, dass im Falle der Nichtrealisierung des Neubaus einer Orgel in der St. Christophori-Kirche Breslau die bereits gesammelten Geldmittel der Kirchengemeinde St. Christophori übergeben oder auf Grundlage ihrer Erklärung an die Spender zurücküberwiesen werden.

EINIGE GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN

Die Orgel ist ein sehr kompliziertes Instrument, die sich aus vielen Tausend Teilen zusammensetzt. Wir haben für Sie die Möglichkeit der Spende einer Orgelpfeife vorbereitet, worüber Sie hier mehr lesen können. Natürlich müssen die gesammelten Mittel vollständig das Projekt des Orgelbaus decken, folglich auch alle Arbeiten, die mit der Ausführung der Windladen und des Windkanals, des hölzernen Orgelgehäuses, des gesamten Spielmechanismus, des Spieltisches mit Manualen und Pedal usw. verbunden sind. In den Kosten des gesamten Unterfangens ist auch die Renovierung der alten Orgel der Firma Schlag & Söhne sowie deren Umzug in die Gustav-Adolf-Gedächtniskirche im Zimpel berücksichtigt.

HINTERLASSEN SIE SPUREN FÜR HUNDERTE VON JAHREN

Mit der Spende einer Orgelpfeife hinterlassen Sie tiefe Spuren, denn die von uns gebaute Orgel wird vielen nachfolgenden Generationen dienen. Dem Gedenken an die Spender dient eine Namenstafel, die im Eingang der Kirche angebracht werden wird. Für die größten Orgelpfeifen (Gruppe A) besteht die Möglichkeit, diese mit dem Namen des Spenders gravieren zu lassen. Jeder Geber erhält von uns ein Spender-Zertifikat.

WER BAUT UNSER NEUES INSTRUMENT

Die im April 2016 durchgeführte Ausschreibung gewann die Firma Johannes Klais Orgelbau GmbH&Co.KG, Bonn. Dieser seit 1882 bestehende Familienbetrieb ist gegenwärtig eine der weltbesten Orgelbauwerkstätten der Welt. Das Unternehmen Klais baute u. a. Instrumente im Kölner Dom, der Hedwigs-Kathedrale in Berlin, dem Nationalen Kunstzentrum Peking und der Krakauer Karol Syzmanowski-Philharmonie sowie den Orgelprospekt im Nationalen Forum für Musik in Breslau. Mehr zu Klais unter www.orgelbau-klais.com

Spendenbeträge

Die Orgelpfeifen der geplanten Orgel sind in 28 Preisgruppen unterteilt
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WIE BEZAHLE ICH MEINE SPENDE?

Die Spende einer Orgelpfeife können Sie auf dreierlei Weise vollziehen

ÜBER UNSERE WEBSEITE

Am einfachsten und schnellsten: nutzen Sie das unten auf dieser Seite genannte Zahlungssystem. Wenn Sie den Button “Spende einer Orgelpfeife” klicken, werden Sie zum elektronischen Bezahlsystem geleitet, wo Sie auf einfache Art und Weise mit Hilfe einer Infografik die Ihnen passende Orgelpfeife auswählen können. Anschliessend können Sie Ihre Spende mittels eines elektronischen Zahlungssystems anweisen.

ÜBERWEISUNG

Per Internetüberweisung oder Postanweisung auf das Konto: ING Bank Slaski (IBAN) PL 19 1050 1575 1000 0090 3094 5977 (BIC) INGBPLPW (Kontoinhaber: Fundacja Zeggerteum / Plac Swietego Krzysztofa 1 / 50-­056 Wroclaw) – wir bitten darum, als Verwendungszweck die gespendete Orgelpfeife (z.B. II. Man. Gedeckt 16 c'''), oder nur den Zusatz “Orgel” zu nennen; dann wählen wir selbst für Sie eine passende Orgelpfeife aus.

PERSÖNLICHER KONTAKT

Wenn Sie wegen einer Spende persönlich Kontakt zu uns aufnehmen wollen,nutzen Sie bitte das unten genannte Kontaktformular oder die Mail-Adresse zeggerteum@schg.pl.

Wir werden Sie dann kontaktieren, beraten und Ihnen hinsichtlich der Wahl der Ihnen gemäßen Form und des Umfangs der Spende helfen. Diese Art des Kontakts empfehlen wir allgemein denen, die planen, mehr als eine Orgelpfeife zu spenden. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung!

SEHEN SIE, WIEVIEL WIR BEREITS GESAMMELT HABEN

Wir danken Allen, die hierzu beigetragen haben!

50 628,22 pln

1% aktuelle Spendensumme

ORGELDISPOSITION

HAUPTWERK
1 Bordun 16′
2 Principal 8′
3 Viola di Gamba 8′
4 Gedeckt 8′
5 Flöte 8′
6 Quintflöte 5 1/3′
7 Octav 4′
8 Rohrflöte 4′
9 Traversflöte 4′
10 Quint 2 2/3′
11 Octav 2′
12 Mixtur 5 fach 2’
13 Trompete 8′
Tr. Tuba 16′
Tr. Tuba 8′
  HINTERWERK (SW)
14 Gedeckt 16′
15 Principal 8′
16 Holzharmonika 8′
17 Gedeckt 8′
18 Dolce 8′
19 Schwebung 8′ ab c
20 Spitzflöte 4′
21 Flûte d’amour 4′
22 Nasard 2 2/3′
23 Flautino 2′
24 Terz 1 3/5′
25 Mixtur 4 fach 2 2/3’
26 Horn 8′
27 Oboe 8′
SOLOWERK (SW)
Ext. Salicet 16′
28 Salicet 8′
Ext. Salicet 4′
Ext. Vox angelica 16′ ab c
29 Vox angelica 8′
Ext. Vox angelica 4′
30 Doppelgedeckt 8′
Ext. Doppelgedeckt 4′
Ext. Tuba 16′
31 Tuba 8′
Ext. Klarinette 16′
32 Klarinette 8′
PEDAL
33 Violonbass 16′
Tr. Salicetbass 16′
34 Subbass 16′
35 Quintbass 10 2/3′
36 Octavbass 8′
Tr. Salicet 8′
37 Flötenbass 4′
38 Posaune 16′
Tr. Tuba 16′
Tr. Tuba 8′
Tr. Tuba 4′

ALLGEMEINE TECHNISCHE INFORMATIONEN

Allgemeine Grundsätze

Die Orgel wird sowohl als liturgisches Instrument, Solo- und Begleitinstrument von Vokal- und Instrumentalensembles in Konzerten  – disponiert v.a. zum Spiel von Musik ab der Romantik (besonders der Deutschen) bis zur Gegenwart  – und gleichzeitig als didaktisches Instrument dienen.

Klangästhetik

Die grundlegende Struktur des Instruments hat seine Genese in der Gedankenwelt des Orgelbaumeisters Eberhard Friedrich Walcker zur Hälfte des XIX. Jh. unter besonderer Berücksichtigung seiner Instrumente in Schramberg (op. 46, Bj. 1844), Hoffenheim (op. 62, Bj. 1846) und Neuhausen (op. 120, Bj. 1854). Die stilistische Klangidee wurde dezent um Lösungen erweitert, die von angelsächsischen Orgelbaumeistern inspiriert sind: ein Solo-Werk, Extension und Transmission.

Gestimmt wird a1 auf 432 Hz oder 435 Hz bei 18°C und gleichmässig temperierter Stimmung.

Konstruktion und Mensur der Orgelpfeifen

Die Mensur und Geometrie der Orgelpfeifen sowie deren spätere Intonation werden ihre Genese im oben beschriebenen Referenzbereich haben, wobei sowohl hinsichtlich deren Berechnung als auch deren Funktion die Orgelbaumeister den Messergebnissen unterliegen, die zuvor der Ausführende in Messungen der Akustik in der Kirche ermittelt hat. Die Orgelpfeifen müssen einen massiven Klang, warm und ohne Schärfe, bei gleichzeitiger Angepassung des Volumens des grossen Klangapparates an den sehr kleinen Rauminhalt der Kirche gewährleisten.
Der Ausführende erarbeitet einen Druck-Blasebalg, der sowohl differenziert im Hinblick auf die gesamte Orgel (einzelne Werke) als auch im Hinblick auf die Sektionen (einzelne Stimmgruppen).
Die Baustoffe für die Orgelpfeifen einzelner Register werden entsprechend der in den Referenzinstrumenten verwendeten ausgewählt und müssen den charakteristischen Klang, der dem bevorzugten Stil der Orgel angemessen ist, gewährleisten.

Spieltisch

Die Orgel wird über einen stationären Spieltisch verfügen, der in der Weise vor dem Orgelgehäuse aufzustellen ist, dass der Spieler zum Altar gerichtet sitzt. Die Architektonik des Spieltisches hat in höchstem Maße die in den Referenzen genannten originalen Spieltische der Firma Walcker widerzuspiegeln.
Die Ganzton-Tasten der Klaviaturen der Manuale erhalten ein Knochen-Furnier und die Halbtontasten eines aus Ebenholz. Die Pedal-Klaviatur wird flach mit gleichmässiger Anordnung der Tasten aus Eiche angefertigt; cis0 des Pedals ist unter dem cis 1 der Manual-Tastatur anzuordnen; die Klaviatur der Manuale umfasst C-c4, die Pedal-Klaviatur: C-g1.
Die Manubrien werden als Züge in terrassenartiger Anordnung auf beiden Seiten des Manuals ausgeführt und mit einer Porzellan-Verblendung unter Aufschrift ihrer Ordnungsnummer, des Namens der Stimme, der Angabe der Fußtonzahl und – in den dies betreffenden Fällen – mit der Chorzahl beschriftet.

Elektronik

Das Instrument muss mit Setzern ausgestattet sein, die mind. 100.000 Kombinationen erlauben und über die Lese-, Schreib-, Lösch- und Kopierfunktion der Kombination von Registern verfügen. Diese Funktionen werden auf mobilen Datenträgern in Form von Disketten (USB-Stick) abgelegt. Die Software wird in einer ausziehbaren Schublade verdeckt. Die Orgelbaufirma verpflichtet sich zur kostenlosen Bereitstellung von Aktualisierungen hinsichtlich der Programmierung. Der Spieltisch wird mit eingebauter MIDI-Technik ausgestattet, die die Speicherung des Spiels und deren Abspielen sowie anderer im Format .mid oder .midi gespeicherter Daten erlaubt. Es sind auch klassische MIDI Ein- und Ausgänge erforderlich sowie eine USB-Schnittstelle, die neben der Speicherung auf externen Festplatten ebenso das Abspielen von denselben ermöglicht.

Spielhilfen

Die Pedal-Klaviatur ist im Bereich G-g programmierbar und ebenso ein Teil der die Bässe bedienenden Stimmen des Pedalwerks und ein Teil der den Diskant bedienenden Paarungen [beim Anschalten des jeweiligen Bereiches erfolgt eine automatische Kopplung zur elektrischen Traktur des Pedals].
Alle Manuale sind mit Sostenuto ausgestattet.
Crescendo mit vier programmierbaren, walzengesteuerten Verläufen.
Kippbare Fußschalter für die Jalousien des II. und III. Manuals sowie den Windschweller und die Klarinetten-Stimme. Die Crescendo-Walze ist zentral angeordnet und rechts davon die oben erwähnten Fuß-Kippschalter.

Zusätzliche Informationen

Notenständer aus Holz, stilistisch an den Orgelschrank angepasst oder aus Plexiglas.

Es ist eine angemessene Beleuchtung sowie eine höhenverstellbare Orgelbank mit einer Anzeige der eingestellten Höhe erforderlich.
Die An-Aus-Kippschalter müssen in der “An”-Stellung leuchten.
Schalter, die die gleichen Funktionen bedienen, haben miteinander gekoppelt zu sein.
Alle Beschriftungen des Kontuars sind auf Deutsch zu verfassen.

Traktur

In der Orgel wird eine mechanische Traktur für die Werke des I. und II. Manuals und des Pedalwerks und außerdem eine elektrische für das Werk des III. Manuals verwendet. Die mechanische Traktur wird mittels der elektrischen in hierfür notwendigen Fällen verdoppelt.
Die Orgel wird mit elektrisch angetriebenen Gebläsen ausgestattet, die die Faltblasebälge versorgen.

Windlade

In dem Instrument werden mechanische Kegelladen montiert. Die Anordnung und Anzahl der Windladen wird von der Orgelbau-Firma in einer Weise vorgeschlagen, die eine optimale Projektion der Töne der einzelnen Orgelwerke erreicht wobei gleichzeitig vorausgesetzt wird, dass das III. Werk des Manuals im alten Kantorasraum untergebracht ist.
Windladen, auf denen Lingualpfeifen stehen, werden mit “An”-Schaltknöpfen ausgestattet, sodass sie von nur einer Person gestimmt werden können.

Schwellwerke

Die Konstruktion der Schwellwerke muss ein optimales Abdämpfen der Lautstärke des Werkes bei geschlossenen Jalousien gewährleisten. Die Jalousien der Schwellwerke werden mechanisch gesteuert und mit horizontalen, kollektiv kippbaren Lamellen versehen.
Das im ehemaligen Kantorat untergebrachte III. Manual wird mit zwei Jalousie-Wänden verkleidet.

TAGEBUCH DES ORGEL-NEUBAUS

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