Bericht über die Sitzungen des Gemeinderates und der Gemeindeversammlung

Am 31. Januar fand die Sitzung des Gemeinderates statt. Sie hatte vor allem zum Ziel, den Kostenvoranschlag für dieses Jahr abzuschließen und das Resümee des vergangenen Jahres vorzubereiten. An der Sitzung nahm – außer der Mitglieder des Gemeinderates und des Probstes – die Protokollantin Joanna Giel teil. Teilweise nahmen an der Sitzung auch Gäste – die Mitarbeiter der Gemeinde teil: Lidia Podżorska, Aldona Gundlach-Fober und Tomasz Kmita-Skarsgård. Darüber hinaus besprach der Gemeinderat die Frage des Herrn R.H.* und verabschiedete den Beschluss, von dessen Realisierung die Aufnahme der weiteren Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und Herrn H. abhängig ist.

Am 3. Februar, nach dem Gottesdienst in der St. Christophorikirche, begaben sich alle ins Pfarrhaus nach Zimpel, wo die Gemeindeversammlung stattfand. Probst Pfr. Andrzej Fober stellte den Bericht und die Statistiken vor. Während der Rede des Probstes formulierte R.H. den Vorwurf, dass die Sitzung des Gemeinderates am 31. Januar widerrechtlich stattfand, das heißt in  Widerspruch zu den Prozeduren. Probst brachte seinen Notebook mit und las seine Korrespondenz mit dem Vorsitzenden des Gemeinderates Herrn Dietmar Beyer vor und bewies, dass alles rechtmäßig stattfand. Die Versammelten wollten, dass R.H. sich entschuldigt, aber er sagte ab. Dann wurde der Bericht der Revisionskommission vorgelesen und der Antrag gestellt, dem Gemeinderat das Absolutorium zu erteilen. Infolge der Abstimmung wurde das Absolutorium erteilt. Ihre Berichte stellten auch die Gemeindeschwester Lidia Podżorska und der Musikdirektor Tomasz Kmita-Skarsgård vor. Dann wurden die ergänzenden Wahlen zur Revisionskommission durchgeführt. Das neue Mitglied der Revisionskommission wurde Frau Jolanta Waschke. Beim Punkt „Sonstiges“ meldete sich als Erster R.H. zum Wort, der seine Stellungnahme zur Einstellung der Zusammenarbeit mit ihm als dem Küster ausführlich darstellte. Dann meldeten sich Aldona Gundlach-Fober, Probst Pfr. Andrzej Fober, Jolanta Waschke, FryderykPayet, Tomasz Kmita-Skarsgård und Krystyna Kadlewicz zum Wort. Der Bitte des Gemeindemitgliedes folgend wurde der Beschluss vorgelesen, den der Gemeinderat in Bezug auf Herrn H. verabschiedete. Die Gemeindeversammlung meldete keine Korrekturen und der Beschluss blieb in Kraft. Tomasz Kmita-Skarsgård machte auf eine mögliche Situation aufmerksam: wennHerr H. dem Beschluss des Gemeinderates nicht folgt, hört er definitiv auf, der Mitarbeiter der Gemeinde zu sein, und trotzdem wird er weiter im Pfarrhaus ohne irgendwelche Gebühren wohnen. Das Gemeindemitglied stellte einen Antrag, dass die Gemeindeversammlung als das höchste Gremium in der Gemeinde folgenden Beschluss verabschiedet: wenn Herr H. ab dem 1. März kein Mitarbeiter der Gemeinde mehr sein würde und wenn er nach wie vor im Pfarrhaus wohnen würde, würde er als Mieter behandelt und muss die Mietskosten zahlen. Der Beschluss wurde durch die Gemeindeversammlung verabschiedet. Die Gemeindeversammlung beschloss die Mietein der Höhe von 2 500 PLN (für 87,82 m2). Die Gemeindeversammlung wurde beendet.

*) Wir gebrauchen den vollen Nachnamen nicht, weil Herr R.H. drohte, dass er die Ansprüche gegen die Gemeinde stellen würde, wenn sein Nachname in dieser Information erscheinen würde. Er berief sich dabei auf das deutsche [sic] bürgerliche Gesetzbuch.